Die Norm PN-EN 13186 ist ein Schlüsseldokument für die Textilindustrie und legt Anforderungen an Bettwaren mit Feder- und Daunenfüllung fest. Insbesondere hinsichtlich der Abmessungen von Bettdecken enthält diese Norm sehr spezifische Regeln zur Messung des Produkts und zu zulässigen Toleranzen.

Hier die wichtigsten Grundsätze, die sich aus diesem Standard ergeben:


1. Messmethode (flach liegend)
Gemäß der Norm werden die Abmessungen der Bettdecke nicht „in einem Bogen“ (entlang der Wölbung der Daunen), sondern flach gemessen.
Die Bettdecke sollte auf einer harten, ebenen Fläche ausgebreitet und anschließend glattgestrichen werden.
Die Messung erfolgt zwischen gegenüberliegenden Kanten (äußeren Nähten).

Wichtig! - Wir verwenden kein Metall-Baumaßband zum Messen, sondern ein Schneidermaßband.

2. Zulässige Maßtoleranz
Die Norm geht davon aus, dass natürliche Materialien und Textilien flexibel sind und dass die Daunenfüllung dem Produkt Volumen verleiht, was die Endgröße beeinflussen kann. Daher legt PN-EN 13186 die folgenden Toleranzen fest:

Länge und Breite +/- 5% der angegebenen Maße.

Beispiel aus der Praxis:

Wenn Sie eine Bettdecke mit einer Nenngröße von 200 x 220 cm kaufen:
Die Breite kann zwischen 190 cm und 210 cm variieren.
Die Länge kann zwischen 209 cm und 231 cm variieren.

3. Warum wirkt die Bettdecke manchmal kleiner?
Man sollte das Phänomen der "Verkürzung" der Bettdecke nach dem Befüllen nicht vergessen.
Füllgröße: Bevor die Kassetten angenäht und mit Daunen gefüllt werden, hat der Stoff eine Nenngröße.
Der „Puff“-Effekt: Wenn eine Bettdecke stark mit Daunen gefüllt ist, bewirkt ihre Dicke (Höhe), dass die Ränder näher zusammenrücken.

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